Dr. Jonas Jörin

"Migration bedingt durch Klimawandel"

Montag, 15. Januar 2018

Jonas Jörin

Jonas Jörin stellt in seinem Vortrag die heutige Forschung hinsichtlich Migration und Klimawandel vor. Zudem geht er darauf ein, welche Migrationsflüsse zu erwarten sind, wie die betroffenen Zielgebiete damit umgehen bzw. welche Lösungsansätze vorgeschlagen werden und wie praktikabel diese sind.

Der Landwirtschaft kommt dabei zentrale Bedeutung zu, weil sie in den von Migration betroffenen Ländern jeweils den wichtigsten Wirtschaftssektor darstellt und der Auswanderungswille oft in Zusammenhang mit fehlenden Einkommensmöglichkeiten in den Ursprungsländern steht. Im Fokus stehen Gebiete der Subsahara und Asiens.

Jörin hat seine universitäre Laufbahn vor allem in England und Japan absolviert. Während des Bachelorstudiums in Geografie an der Universität Zürich wechselte er für ein Austauschjahr im Rahmen des Erasmus-Programms nach Sheffield, um schliesslich auch seinen Master in «Environmental Impact Assessment and Management» in Manchester zu erlangen. 2012 promovierte er zum Thema «Belastbarkeit von Städten gegenüber klimabedingten Katastrophen» in Kyoto, Japan.

Nach diversen Forschungsaufträgen in Japan, Thailand, an der ETH Zürich und der Universität Bern absolvierte Jörin ab 2014 ein Postdoc in den Forschungsgruppen Klimaschutz und -anpassung sowie nachhaltige Agrarökosysteme an der ETH Zürich. Seit 20016 ist er Oberassistent in diesen beiden Forschungsgruppen. Zurzeit führen ihn seine Forschungsprojekte u. a. nach Äthiopien, Ghana, Burkina Faso, Indien und Malaysia.